Wemdinger CSU besucht das schöne Altmühltal

Zur traditionellen Ausflugsfahrt des CSU-Stadtverbandes Wemding konnte Ortsvorsitzender Gottfried Hänsel kürzlich 40 wohlgelaunte Mitglieder begrüßen. Ein vielseitiges Programm erwartete die Ausflugsteilnehmer im schönen Altmühltal, führte die Fahrt doch zuerst über das Spindeltal und Urdonautal in die Bischofsstadt Eichstätt. Dort angekommen stand eine Besichtigung des Realschulstandortes Kloster Rebdorf auf dem Programm. Hier wurden die Wemdinger Christsozialen bereits von Herrn Realschuldirektor Hans-Peters Sandner empfangen. Am heutigen Schulstandort befindet sich neben der Mädchenrealschule Maria Ward auch die Knabenrealschule, über die das Bistum Eichstätt im Jahre 1990 die Trägerschaft übernommen hat. Bei einem Rundgang über das Schulgelände erläuterte der Schulleiter der Knabenrealschule, dass die Diözese Eichstätt in den letzten Jahren einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in die Generalsanierung des historischen Bauensembles sowie in den Neubau einer Dreifachturnhalle und eines neuen Mensa- und Verwaltungsgebäudes investiert habe. Für die Schülerinnen und Schüler wurden in den modernen Unterrichtsräumen beste Rahmenbedingungen für ein lebenslanges Lernen geschaffen. In der direkt angrenzenden St. Johannes Kirche erklärte im Anschluss der ehemalige Kirchenpfleger die wunderschönen aus der Zeit der Barockisierung von 1732 bis 1734 stammenden Wand- und Deckengemälde, die während einer dreijährigen Restauration zwischen 2010 und 2013 wieder freigelegt wurden.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Traditionsgaststätte „Zur Trompete“ in der Eichstätter Innenstadt stärkten sich die Teilnehmer, bevor es weiter auf Schloss Hirschberg ging. Am Schloss, in dem heute das Tagungszentrum der Diözese Eichstätt untergebracht ist, genossen die Wemdinger einen einzigartigen Blick in das Altmühltal sowie über die Stadt Beilngries. Nach einer Kaffeepause im Speisesaal des Tagungshauses, erläuterte Herr Pfarrer Pius Schmidt, geistlicher Rektor auf Schloss Hirschberg, den Gästen die Besonderheiten der siebeneckigen Marienkapelle. Sehr beeindruckt zeigten sich die Wemdinger über den vom Wemdinger Steinbildhauer Johannes Engelhardt geschaffenen Altar und Ambo.

Am frühen Abend begrüßte der 1. Bürgermeister der Stadt Beilngries Herr Alexander Anetsberger die Wemdinger Christsozialen im Haus des Gastes. In einem kommunalpolitischen Gespräch berichtete der Bürgermeister von der prosperierenden Entwicklung seiner Stadt, in der neben Unternehmen des produzierenden Gewerbes vor allem der Tourismus das zentrale wirtschaftliche Standbein darstelle. Die verkehrsgünstige Lage nahe der Autobahn und direkt am Main-Donau-Kanal führe dazu, dass Beilngries mit über 250.000 Übernachtungen zu den Orten mit den meisten Übernachtungen im Naturpark Altmühltal gehöre. Im Herbst dieses Jahres könne zudem die Ortsumgehung nach über 30-jähriger Planung und Diskussion endgültig eingeweiht werden. Bei einem gemeinsamen Besuch auf dem Volksfest von Beilngries mit dem Bürgermeister und dem CSU-Fraktionssprecher im Beilngrieser Stadtrat ließen die Wemdinger den Ausflug bei vertieften Gesprächen gemütlich ausklingen.

Ortsvorsitzender Gottfried Hänsel resümierte am Ende die schöne Ausflugsfahrt, die aus einer gelungenen Mischung aus Kommunalpolitik, Kultur und Kulinarik bestand. Ein besonderer Dank galt dem Fahrer Michael Schneid für seine sichere und umsichtige Fahrweise. Mit einem lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Reiseteilnehmer bei Gottfried Hänsel für die tadellos organisierte Ausflugsfahrt.