Weichen für die Kommunalwahl 2020 gestellt

CSU-Stadtverband Wemding nominiert die Stadtratskandidaten für die Kommunalwahl 2020

Stadtratsliste 2020 - CSU Wemding
Die Stadtratskandidaten stehend v.l.n.r.: Nicolas Bumba, Christoph Lettenbauer, Christoph Heppner, Alexander Biber, Anton Hertle, Josef Barta, Hans Hasmüller, Christian Im, Anton Eireiner, Dominik Ebneth, Benedikt Bosch, Sandra Eireiner; sitzend v.l.n.r.: Hans-Ludwig Held, Gottfried Hänsel, Waltraud Rembold-Zech, Wolfgang Strobel; es fehlen: Bianca Meyer, Sven-Georg Klug, Uwe Dunzinger, Steffen Stark Bild: Richard Lechner

Mit einem einstimmigen Votum nominierten die Wemdinger Christsozialen am vergangenen Freitag im Bräuhaussaal des Hotels Meerfräulein ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die im kommenden März 2020 stattfindende Stadtratswahl.

Ortsvorsitzender und Kreisrat Gottfried Hänsel reflektierte in seinem Bericht die kommunalpolitischen Inhalte der vergangenen sechs Jahre und stellte fest, dass sich die Wemdinger CSU ihrer kommunalpolitischen Verantwortung in jeglicher Hinsicht gestellt habe. Um der hohen Nachfrage gerecht zu werden, konnten wichtige Impulse für die Wohnbebauung sowie für Gewerbeansiedlungen mit der Ausweisung von vier Baugebieten sowie dem Gewerbegebiet „Stadelmüllerweg-West“ gesetzt werden. Bei der Verwirklichung der großen Investitionen in den vergangenen Jahren konnte Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler durch die Vermittlung staatlicher Förderprogrammgelder sehr hilfreich sein. In den kommenden sechs Jahren gelte es laut Hänsel eine Reihe weiterer wichtiger Investitionen zu tätigen. Dazu gehören unter anderem Kanalerneuerungsmaßnahmen, die Unterstützung der Vereine und die Errichtung einer stationären Tagesbetreuung für Senioren durch einen freien Träger. Ebenso skizzierte er mit dem Neubau des Feuerwehrhauses sowie der Generalsanierung der Kindertageseinrichtung St. Marien zwei Großprojekte in der kommenden Wahlperiode.

In den Mittelpunkt seiner Betrachtungen stellte 3. Bürgermeister Gottfried Hänsel seine Aussagen zu Impulsen für „Wohnen, Arbeiten und Leben in der Altstadt“: „Es bedarf neuer Überlegungen, um die kleinen Grundstücksflächen in der Altstadt in größere Grundstücksflächen zusammenzuführen und somit eine Wohnbebauung mit einem vernünftigen Wohnungszuschnitt zu erreichen. Zu unseren Wünschen zählt, dass Kinder in der Altstadt wohnen und hier aufwachsen können. Wir wollen in der Altstadt Leben spüren.“

Mit einem Innovationscampus für Jungunternehmer und Existenzgründer schlägt Gottfried Hänsel die Revitalisierung von stillgelegten Industriegebäuden und leerstehenden Hallen vor. Mit der Nutzung von Büroflächen und Werkstätten könnten die Existenzgründer eine gemeinsame Flächenbewirtschaftung nutzen, was letztlich die Betriebskosten senken würde. 

Auch touristisch soll die Stadt nach dem Willen der Christsozialen unter dem Motto „Gesundheits- und Wohlfühlstadt Wemding“ neue Wege bestreiten und das bestehende Angebot unter anderem durch einen Sebastian-Kneipp-Gesundheitsweg ergänzen. Als Ziel nannte Hänsel ein Kompaktangebot für drei bis vier Tage, welches aus einer Übernachtung, Gesundheitskursen und therapeutischen Anwendungen besteht.

„Dem Gemeinwohl zu dienen, ist unser Bürgerauftrag“

Hinsichtlich der CSU-Stadtratsliste zeigte sich Hänsel über die gelungene Vielfalt im Kandidatenkreis sehr zufrieden, sei dies in der Betrachtung der beruflichen Stände oder auch im Querschnitt der Generationen. Der Altersdurchschnitt der Kandidatenliste betrage 43,6 Jahre. Besonders konnten auch drei Kandidatinnen mit politischem Engagement und beruflicher Verantwortung gewonnen werden. Ortsvorsitzender Hänsel betonte, dass die CSU weiterhin die gestaltende Kraft vor Ort sein werde. Dem Gemeinwohl zu dienen, stelle laut Hänsel, der Bürgerauftrag für weitere sechs Jahre dar. Unter der Wahlleitung von Franz Lachner jr. sprachen sich die anwesenden Gäste klar für den Listenvorschlag der Vorstandschaft aus (siehe Ende des Beitrags).

In seinem Grußwort hob Landrat Stefan Rößle die wirtschaftliche und touristische Bedeutung der Stadt Wemding für den Landkreis Donau-Ries hervor. Dabei betonte er, dass sich die Stadt in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt habe. Dies sei auch dem tatkräftigen Einsatz des Ortsvorsitzenden zu verdanken, der zu den „Machern“ im Landkreis gehöre. Dadurch hätten wichtige Infrastrukturprojekte in den vergangenen Jahren angestoßen werden können. Rößle verwies zudem auf einige Landkreisprojekte, die in nächster Zeit in und um Wemding realisiert werden sollen. Dazu gehören unter anderem die Sanierung der Kreisstraße nach Otting sowie der Neubau eines Radweges nach Wolferstadt. Besonders erfreue Rößle jedoch die gut gelungene Mischung des Kandidatenteams, welches aus erfahrenen und neuen Gesichtern bestehe. An die Kandidaten gerichtet er appellierte eindringlich, den Wahlkampf sowie das künftige kommunale Mandat „authentisch, ehrlich und fleißig“ zu verrichten.

In seiner Funktion als stellvertretender Fraktionssprecher danke Hans-Ludwig Held dem Ortsvorsitzenden Gottfried Hänsel für die tadellose Vorbereitung der Nominierungsversammlung und für den bisherigen zeitintensiven Aufwand bei der Akquise der Stadtratskandidaten.

Stadtratsliste der CSU-Wemding

  1. Gottfried Hänsel, 3. Bürgermeister und Kreisrat
  2. Hans-Ludwig Held, Stadtrat
  3. Anton Eireiner, Stadtrat
  4. Josef Barta, Stadtrat
  5. Sandra Eireiner
  6. Christoph Heppner, Stadtrat
  7. Wolfgang Strobel
  8. Alexander Biber, Stadtrat
  9. Nicolas Bumba
  10. Waltraud Rembold-Zech
  11. Sven-Georg Klug
  12. Uwe Dunzinger
  13. Benedikt Bosch
  14. Christoph Lettenbauer
  15. Bianca Meyer
  16. Steffen Stark
  17. Anton Hertle
  18. Dominik Ebneth
  19. Christian Im
  20. Hans Hasmüller

Wemdinger CSU besucht das schöne Altmühltal

Zur traditionellen Ausflugsfahrt des CSU-Stadtverbandes Wemding konnte Ortsvorsitzender Gottfried Hänsel kürzlich 40 wohlgelaunte Mitglieder begrüßen. Ein vielseitiges Programm erwartete die Ausflugsteilnehmer im schönen Altmühltal, führte die Fahrt doch zuerst über das Spindeltal und Urdonautal in die Bischofsstadt Eichstätt. Dort angekommen stand eine Besichtigung des Realschulstandortes Kloster Rebdorf auf dem Programm. Hier wurden die Wemdinger Christsozialen bereits von Herrn Realschuldirektor Hans-Peters Sandner empfangen. Am heutigen Schulstandort befindet sich neben der Mädchenrealschule Maria Ward auch die Knabenrealschule, über die das Bistum Eichstätt im Jahre 1990 die Trägerschaft übernommen hat. Bei einem Rundgang über das Schulgelände erläuterte der Schulleiter der Knabenrealschule, dass die Diözese Eichstätt in den letzten Jahren einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag in die Generalsanierung des historischen Bauensembles sowie in den Neubau einer Dreifachturnhalle und eines neuen Mensa- und Verwaltungsgebäudes investiert habe. Für die Schülerinnen und Schüler wurden in den modernen Unterrichtsräumen beste Rahmenbedingungen für ein lebenslanges Lernen geschaffen. In der direkt angrenzenden St. Johannes Kirche erklärte im Anschluss der ehemalige Kirchenpfleger die wunderschönen aus der Zeit der Barockisierung von 1732 bis 1734 stammenden Wand- und Deckengemälde, die während einer dreijährigen Restauration zwischen 2010 und 2013 wieder freigelegt wurden.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Traditionsgaststätte „Zur Trompete“ in der Eichstätter Innenstadt stärkten sich die Teilnehmer, bevor es weiter auf Schloss Hirschberg ging. Am Schloss, in dem heute das Tagungszentrum der Diözese Eichstätt untergebracht ist, genossen die Wemdinger einen einzigartigen Blick in das Altmühltal sowie über die Stadt Beilngries. Nach einer Kaffeepause im Speisesaal des Tagungshauses, erläuterte Herr Pfarrer Pius Schmidt, geistlicher Rektor auf Schloss Hirschberg, den Gästen die Besonderheiten der siebeneckigen Marienkapelle. Sehr beeindruckt zeigten sich die Wemdinger über den vom Wemdinger Steinbildhauer Johannes Engelhardt geschaffenen Altar und Ambo.

Am frühen Abend begrüßte der 1. Bürgermeister der Stadt Beilngries Herr Alexander Anetsberger die Wemdinger Christsozialen im Haus des Gastes. In einem kommunalpolitischen Gespräch berichtete der Bürgermeister von der prosperierenden Entwicklung seiner Stadt, in der neben Unternehmen des produzierenden Gewerbes vor allem der Tourismus das zentrale wirtschaftliche Standbein darstelle. Die verkehrsgünstige Lage nahe der Autobahn und direkt am Main-Donau-Kanal führe dazu, dass Beilngries mit über 250.000 Übernachtungen zu den Orten mit den meisten Übernachtungen im Naturpark Altmühltal gehöre. Im Herbst dieses Jahres könne zudem die Ortsumgehung nach über 30-jähriger Planung und Diskussion endgültig eingeweiht werden. Bei einem gemeinsamen Besuch auf dem Volksfest von Beilngries mit dem Bürgermeister und dem CSU-Fraktionssprecher im Beilngrieser Stadtrat ließen die Wemdinger den Ausflug bei vertieften Gesprächen gemütlich ausklingen.

Ortsvorsitzender Gottfried Hänsel resümierte am Ende die schöne Ausflugsfahrt, die aus einer gelungenen Mischung aus Kommunalpolitik, Kultur und Kulinarik bestand. Ein besonderer Dank galt dem Fahrer Michael Schneid für seine sichere und umsichtige Fahrweise. Mit einem lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Reiseteilnehmer bei Gottfried Hänsel für die tadellos organisierte Ausflugsfahrt.

CSU-Europastammtisch im Bräuhaussaal Hotel Meerfräulein mit Markus Ferber, MdEP u. CSU-Bezirksvorsitzender

Ein kommunalpolitischer Profi aus dem Bilderbuch

Beim Europastammtisch der CSU Wemding wird Gottfried Hänsel mit der CSU-Ehrenraute in Silber geehrt. CSU Bezirksvorsitzender Markus Ferber spricht in einem überzeugenden Plädoyer zur anstehenden Europawahl.

Beim kürzlich stattgefundenen Europastammtisch des CSU-Ortsverbands Wemding konnte Ortsvorsitzender Gottfried Hänsel im voll besetzten Bräuhaussaal des Hotels Meerfräulein über 110 Gäste begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß galt neben dem Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange auch dem schwäbischen CSU-Bezirksvorsitzenden und Abgeordneten im Europäischen Parlament Markus Ferber.

In seiner Rede schlug Markus Ferber einen Bogen von den Anfängen der europäischen Zusammenarbeit nach Kriegsende über die Wiedervereinigung bis hin in die Gegenwart. Er betonte, dass das heutige Leben innerhalb der Europäischen Union in Friede und Freiheit nicht selbstverständlich sei. Gerade in einer Zeit, in der neben ökonomischen Herausforderungen auch rechtspopulistische Tendenzen in einigen EU-Mitgliedsstaaten spürbar wahrzunehmen sind, sei die Europäische Union mehr als gefordert. Als Mittelstands-Sprecher der CDU/CSU-Gruppe im Europaparlament und als Sprecher der EVP-Fraktion im Wirtschaftsausschuss liege ihm besonders die Handelspolitik am Herzen. Gerade die Region Schwaben lebe von den Vorteilen, die erst durch die EU ermöglicht wurden – befinden sich doch hier zahlreiche mittelständischen Betriebe, für die sich durch den freien Warenhandel innerhalb der EU viele Chancen ergeben hätten. Diese Unternehmen bilden einen „Wachstumsmotor“ und schaffen regionale Wertschöpfungsketten. Daneben sprach sich Ferber auch für ein neues außenpolitisches Auftreten der EU aus, damit europäische Anliegen in der Welt gehört werden. Hierzu müsse die EU weg von einstimmigen Entscheidungen hin zu Mehrheitsentscheidungen, wodurch einzelne Staaten die Handlungsfähigkeit der EU nicht mehr lähmen können.

Höhepunkt des Abends jedoch war die Ehrung des langjährigen Ortsvorsitzenden Gottfried Hänsel, der anlässlich seiner 50-jährigen Mitgliedschaft in der Christlich Sozialen Union aufgrund seiner herausragenden Leistungen mit der CSU-Ehrenraute in Silber geehrt wurde. In seiner Laudatio skizzierte Kreisrat Dr. Andreas Mack, der Hänsel seit 50 Jahren in der Politik begleitet, die Anfänge der politischen Laufbahn Gottfried Hänsels, der mit 17 Jahren der CSU beigetreten ist. Prägend seien die zahlreichen Gespräche und Diskussionen mit dem damaligen Finanzstaatssekretär und späteren Wirtschaftsminister Anton Jaumann gewesen. Dieser habe den Jungpolitiker Hänsel motiviert und Mut gemacht. Dessen laut Mack „visionäres Denken“ zeigte sich bereits im Jahre 1970, bei dem ein kommunalpolitisches Programm für die Stadt Wemding deutlich seine Handschrift trug. Selbst Verantwortung zu übernehmen und für eine konkrete Gestaltung einer christlichen und sozialen Politik glaubwürdig und hartnäckig einzutreten, war und ist für Gottfried Hänsel immer selbstverständlich. Hänsel gehört seit nunmehr 29 Jahren dem Stadtrat und seit insgesamt 35 Jahren dem Kreistag Donau-Ries an. Ferner wirkt Hänsel bereits 17 Jahre als Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Wemding, zuletzt seit 2008 als dritter Bürgermeister.

„Seine politischen Visionen für die Stadt Wemding und die Region, aber auch sein außergewöhnlich hohes gesellschaftliches Engagement im kirchlichen und allgemeinen sozialen Umfeld zeigen, dass es Gottfried Hänsel vor allem um das Wohlergehen der Menschen gehe, für die er etwas tun und erreichen möchte“, so Mack.

In diesem Zusammenhang erwähnte er auch den überörtlichen Einsatz als Sprecher der kommunalen Interessengemeinschaft für den Heimatbahnhof Otting-Weilheim sowie seinen unmittelbaren Einsatz als Organisator der Spendenaktion für die durch das Hochwasser von Otting am 15.08.2017 geschädigten Bürger. Hierbei konnten Spendengelder in Höhe von 199.500,- Euro direkt an die betroffenen Bürger von Otting zugeführt werden. Dr. Andreas Mack bezeichnete Gottfried Hänsel in der Gesamtschau seiner Leistungen als einen „kommunalpolitischen Profi aus dem Bilderbuch“.  

Bundestagsabgeordneter und CSU-Kreisvorsitzender Ulrich Lange dankte Hänsel für die jahrelange gute Zusammenarbeit und den besonderen Einsatz, den Hänsel für seine Heimat übernehme. Gottfried Hänsel gehöre zum harten Kern der Kreis-CSU – seine Meinung habe im Kreistag und den Ausschüssen Gewicht, sei es als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses oder als Sprecher des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Technologie. Hinsichtlich der anstehenden Europawahl rief Lange die anwesenden Gäste dazu auf, sich deutlich für Europa zu positionieren und sich für die im Alltag als selbstverständlich wahrgenommenen Errungenschaften einzusetzen.

In abschließenden Statements stellten sich mit Birgit Rößle und Joachim Fackler auch die beiden Europawahlkandidaten aus dem Landkreis den Zuhörern vor und warben mit ihren Positionen für die anstehende Europawahl.

Ortsvorsitzender Gottfried Hänsel konnte auch im Ortsverband Wemding noch einige Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft und ihr politisches Wirken im Ortsverband ehren. Der Stellvertretende Ortsvorsitzende Christoph Heppner konnte für 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden. Eine Ehrung über 30 Jahre Mitgliedschaft erhielten Gisela Braun, Peter Dinkelmeier, Ralf Richter, und Josef Meyer. Josef Trollmann und Johann Gehring wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft im CSU Ortsverband Wemding geehrt.

Jahreshauptversammlung 2019 mit Neuwahlen

Hänsel leitet weiter den CSU-Stadtverband

Bei den Neuwahlen in Wemding werden aber einige Vorstandsposten neu besetzt

Ortsvorsitzender, Stadt- und Kreisrat Gottfried Hänsel

Gottfried Hänsel ist von den Mitgliedern des CSU-Stadtverbands Wemding als Vorsitzender bestätigt worden. „Wemding hat Charme und ist in den vergangenen Jahren noch schöner geworden“, resümierte Hänsel im Rahmen der Jahreshauptversammlung und legte den CSU-Freunden ans Herz, dass auch in den kommenden Jahren eine Teamleistung für die Entwicklung der Stadt wichtig sei.

Zurückblickend auf das Jahr 2018 ging der Ortsvorsitzende auf einen aktiven Landtagswahlkampf vor Ort und das Wahlergebnis auf bayerischer wie auch regionaler Ebene ein. Hänsel sprach sich für verbesserte Lösungsansätze in der Kurzzeitpflege sowie in der stationären Tagespflege im ländlichen Raum aus. In seinem Grußwort stellte Landrat Stefan Rößle den Kreishaushalt vor und verwies auf den Rekordetat in Höhe von 157,4 Millionen Euro. Auch die Stadt Wemding profitiere von der positiven finanziellen Situation des Landkreises, so der Landrat. Auch auf den CSU-Ortsverband Wemding ging er ein. Rößle hob die gute Stimmung innerhalb hervor, der sich aus einem gesunden Mix aus Frauen und Männern, erfahrenen und jungen Mitgliedern zusammensetze. Die CSU-Ortsverbände sind laut Landrat Rößle ein wichtiger Baustein bei der globalen politischen Vernetzung. Von den Ortsverbänden ausgehend setze sich die Vernetzung über die Kreis-, Landes- und Bundesebene bis hin zu den EU-Gremien fort. Der Stimmkreisabgeordnete Wolfgang Fackler referierte über die Landespolitik und appellierte an die Christ-Sozialen, die Nähe zu den Menschen zu pflegen und auf ihre Anliegen einzugehen.

Nach dem Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters Ralf Richter und der Bericht des Kassenprüfers Josef Barta folgten die Neuwahlen. Der Ortsvorsitzende Gottfried Hänsel wurde einstimmig wiedergewählt. In die Position des Stellvertretenden Vorsitzenden wurden Christoph Heppner, Wolfgang Strobel und Elisabeth Gottwald mit großer Mehrheit gewählt. In seinem Amt als Schatzmeister wurde Ralf Richter bestätigt.

Da Markus Meyr nicht mehr zur Verfügung stand, wurde als neuer Schriftführer Nicolas Bumba gewählt. Als Stellvertretender Schriftführer wurde Benedikt Bosch bestätigt. Als Beisitzer wurden gewählt: Monika Nawrath, Hans Frank, Marco Handschiegl-Röthig, Sylvester Hänsel, Anton Härtle, Alexander Im, Mario Müller, Steffen Stark und Bernhard Zischler.

Fraktionssprecher Anton Eireiner berichtete über aktuellen Themen aus dem Stadtrat und Vorsitzender Alexander Biber gab einen Jahresrückblick sowie einen Ausblick auf geplante Aktivitäten der Jungen Union Wemding. (dz)

Jahreshauptversammlung CSU Wemding 2018

Erste Bilder, der Bericht folgt bald!

 

 

Klausurtagung der CSU Wemding

CSU Wemding bei ihrer Klausurtagung in Harburg (Bild: Thomas Walter)

Die gesamte Stadtratsfraktion und Vorstandschaft des CSU-Stadtverbands Wemding traf sich kürzlich zu einer Klausurtagung, um im gemeinsamen Austausch vergangene, politische Ereignisse zu diskutieren und analytisch zu werten. Hierbei ging es zunächst um Bundes- und Landespolitik und im zweiten Teil vor allem um die Herausforderungen und Aufgaben der Orts-
und gemeindespezifische Themen. Die umfangreiche Diskussion spiegelte den Bedarf der offenen Aussprache zwischen Vorstandschaft und Stadtratsfraktion.

Im Saal des neu renovierten Café/Restaurants Hertle in Harburg konnten CSU-Ortsvorsitzender Gottfried Hänsel und Fraktionssprecher Anton Eireiner hierzu alle Stadtratsfraktionsmitglieder sowie fast die gesamte Vorstandschaft begrüßen.

In seinen ausführlichen Bericht ging Vorsitzender Hänsel kritisch auf das bescheidene Wahlergebnis bei der Bundestagswahl sowie der lang hingezogenen Regierungsbildung ein.
Die verantwortlichen Mandatsträger sollten in der Zukunft  die an sich schwierigen politischen Themenfelder sowie die Zusammenhänge den breiten Wählerschichten greifbarer erklären. Es bedarf dazu mehr Gründlichkeit der fachlichen Recherche im Einzelfall sowie die gebührende Sensibilität bei der Umsetzung der angewandten gesellschaftlichen Lösungen, z.B. Abhilfe für den
vorhandenen Pflegenotstand in Altenheime und Krankenhäuser.

Die Wahl als Selbstläufer zu sehen, sei ein fataler Fehler, der nicht erneut begangen werden dürfe. Es müsse intensiver um die Gunst der Wählerschaft geworben ja gerungen werden.
Deshalb haben wir bei der Landtagswahl im Herbst die Erfolge der Bayerischen Staatsregierung der vergangenen 5 Jahre hervorzuheben. Mit der breit gefächerten Erfolgsbilanz der einzelnen
Fachministerien sowie den wirkungsvollen kommunalen Finanzausgleich mit über 9 Milliarden in diesem Jahr, kann kein anderes Bundesland aufwarten. Mit Landtagsabgeordneten Wolfgang
Fackler verfügen wir für Nordschwaben einen umsichtigen und ausgleichenden Parlamentarier. In seiner ersten Amtszeit konnte Fackler sich als Mitglied im Haushaltsausschuss bei den
Ministerien Respekt verschaffen und die Anliegen Nordschwabens nachhaltig erfolgreich vertreten. Auf Wemding bezogen führte er aus, dass mit dem umfangreichen Ausbau der Staatsstraße im
Altstadtbereich wir dies unmittelbar und spürbar erfahren. Mit einem Appell die CSU bei der Landtagswahl Abgeordneten Wolfgang Fackler voll zu unterstützen, schloss Vorsitzender Gottfried Hänsel seinen Bericht zur politischen Lage.

Vorausschauend betonte Hänsel weiter, dass auch auf Gemeindeebene bereits jetzt die Weichen für eine erfolgreiche Kommunalwahl in 2020 zu stellen sind. .
Kreisrat Gottfried Hänsel zeigte sich sehr angetan, dass Landrat Stefan Rößle mit Beschluss des  Kreistages seit 2017 mit der umfangreichen Generalsanierung der Anton-Jaumann-Realschule (Kosten von 12.1 Millionen EUR) begonnenen hat und die bisherigen Bauabschnitte sich im geschätzten Kostenrahmen bewegen. Erfreulich ist auch, dass der Kreistag im Anschluss an
der Generalsanierung auch die Außenanlagen mit zusätzlich frei geschalteten Finanzmitteln von 1.8 Millionen EUR anpacken wird.

Fraktionssprecher Anton Eireiner berichtete über das derzeit gute Zusammenarbeiten im Stadtratsgremium in Wemding. Auch fraktionsübergreifend sei man auf einem guten Weg
zum Wohle der Stadt Wemding. Hierbei führte er die durchgeführten und anstehenden Baumaßnahmen an.

Anschließend berichteten die jeweiligen Referenten Josef Barta (Kultur), Franz Lachner (Jugend), Karl Strauß (Ortsreferent Amerbach) und Hans-Ludwig Held (Wirtschaft und Bau) über die derzeitigen Schwerpunkte und Herausforderungen ihres jeweiligen Resorts. Wobei das in Planung stehende Stadtjubiläum im kommenden Jahr für Josef Barta und dem Arbeitskreis
Historisches Fest ein großes Arbeitspensum abverlangen wird. Für Franz Lachner war das Ferienprogramm mit der Vielfalt von Einzelveranstaltungen ein sehr lukratives Freizeitangebot
für die Kids unserer Stadt. Stadtratskollege Hans-Ludwig Held ging auf die rege Bautätigkeit der Stadt Wemding ein; wobei der innerörtliche Ausbau der Staatsstraße, die Wohnanlage des Hospitals am Ludwigsgraben sowie die Neugestaltung der Freizeitflächen am Waldsee die markanten Investitionen darstellen. Ortssprecher Karl Strauß sprach von einem großen Wurf
mit der Erschließung des Baugebiets Kreuther Berg II. Das seit Jahrzehnten vorgefundene partnerschaftliche Miteinander im CSU-Stadtverband Wemding ist eine Erfolgsleistung des CSU-Vorsitzenden, führte Karl Strauß in seinem Statement aus.

Am Ende der Veranstaltung ging Harburgs Bürgermeister Wolfgang Kilian in seinem Grußwort auf die städtischen Herausforderungen Harburgs in der nahen Zukunft ein. Bgm. Wolfgang Kilian  spiegelte aber auch die kommunale Leistungskraft seiner Stadt. So gilt es für die Stadtteile wie für die Kernstadt mit Weitsicht die Daseinsvorsorge zu treffen.

Winterwanderung der Wemdinger CSU

CSU Winterwanderung 2017

Zur schon traditionellen Winterwanderung der CSU Wemding machte sich in diesem Jahr wieder der Ortsvorsitzende Gottfried Hänsel mit einer stattlichen Gruppe auf den Weg. Bei teils winterlichen teils regnerischen Wetterverhältnissen führte der Weg anfangs vom Johannisweiher über einen Teil des Sagenwegs zum Waldsee, wo die Gruppe durch Stadtrat und Mitglied des Bauausschusses Hans-Ludwig Held einen aktuellen Einblick auf den Stand und die weiter geplanten Vorhaben rund um den Waldsee bekam.

Auf dem Rückweg machte sich die Fußgruppe vom den aktuell sehr renovierungsbedürftigen Zustand des Johannes-Kirchleins am Friedhof ein  Bild.

Anläßlich des diesjährigen Reformationsjahres war die Evangelische Christus-Kirche die nächste Station. Pfarrer Horst Kohler begrüßte die Gruppe und erläuterte die noch junge Geschichte der Wemdinger Christus-Kirche. Nach einem gemeinsam gesungenen Weihnachtslied bedankte sich der CSU-Orstvorsitzende Gottfried Hänsel bei Pfarrer Kohler für dessen Ausführungen. Der Weg der Gruppe führte anschließend zur Stadtpfarrkirche St.Emmeram, in der Gottfried Hänsel die anstehenden und dringend notwendigen Sanierungsarbeiten am Mauerwerk verdeutlichte.

Zum Abschluß der sehr gelungenen Wanderung kehrte die Gruppe noch bei „Schieners“ zur gemütlichen Brotzeit ein. Hierbei gratulierte Hänsel noch Familie Schiener zum diesjährigen 50-jährigen Betriebsjubiläum.

Mitgliederversammlung und Ehrungen

Der CSU-Stadtverband Wemding hat seine jüngste Mitgliederversammlung für eine ausführliche Nachlese und selbstkritische Analyse der Bundestagswahl genutzt und zudem in der Gaststätte „Zur Wallfahrt“ verdiente Mitglieder geehrt. Als besonderen Gast konnte der Ortsvorsitzende Gottfried Hänsel den Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler begrüßen. In seinem Referat ging Fackler auf das Thema „Die wandelnde Gesellschaft stellte die Politik vor immer neue Herausforderungen“ ein und stellte sich anschließend den Fragen und Diskussionspunkten der Versammlung. Am Ende wurden folgende Ehrungen für langjährige CSU-Mitgliedschaft vorgenommen:

  • 50 Jahre Engelbert Seitz
  • 45 Jahre Jakob Schöpf, Josef Schneid, Josef Dietrich,
    Alois Braun, Bernhard Meyr, Richard Schubert,
    Theodor Mayer, Willibald Miehlich, Michael
    Schneid
  • 40 Jahre Anneliese Till, Eugen Meitinger
  • 35 Jahre Alois Held
  • 30 Jahre Marianne Mohrholz, Thomas Biber
  • 25 Jahre Paul Trollmann
  • 20 Jahre Josef Weißgerber
  • 15 Jahre Alexander Im, Karl Strauß jun.

Wahlkampf 2017 – Biergartengespräch mit Staatssekretärin Dorothee Bär

Lange: Leistung der Frauen anerkennen!

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange freute sich, die Parlamentarische Staatssekretärin im BMVI Dorothee Bär gemeinsam mit dem CSU-Ortsvorsitzenden Gottfried Hänsel in Wemding begrüßen zu können. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Frauen in Gesellschaftlicher Verantwortung“. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag von „The Swinging Jangos“ aus Nördlingen.

Zunächst gaben Lisa Gottwald, Monika Schneid und Daniele Neubauer jeweils einen Impulsvortrag zum Thema. Die Damen aus Wemding schilderten Ihre Erfahrungen, die Sie als berufstätige Frauen gemacht haben und gaben Anregungen, was sich noch bessern müsse.

Den Hauptteil bestritt dann MdB Dorothee Bär. Sie dankte den Impulsgeberinnen für die Darstellung ihrer sehr unterschiedlichen und beeindruckenden Lebensläufe. Bär stellte die wichtigsten Punkte des Bayernplans in Bezug auf Frauen und Familienpolitik vor. „Die Mütterrente war ein wichtiger Erfolg der CSU in der letzten Periode. Jetzt muss die Mütterrente II folgen!“, so Bär. Auch der Anspruch auf Kinderbetreuung bis zum Ende der Grundschule sei für Bär ein entscheidender Punkt.

Auch MdB Lange ist sich sicher, dass Frauen in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen werden. „Es hat sich viel verändert in den letzten Jahrzehnten. Das beste Beispiel ist Angela Merkel: Sie gilt als die mächtigste Frau der Welt!“, so Lange. Rechtlich seien Frauen heute gleichgestellt. Dennoch seien sie gerade in technischen Berufen und vor allem in der Führungsebene der Unternehmen noch stark unterrepräsentiert. „Das muss sich weiter ändern! Ohne die Frauen werden wir die Fachkräftesicherung nicht schaffen!“, ist Lange überzeugt.

Auf dem Bild von links nach rechts:

Daniela Neubauer, Staatssekretärin Dorothee Bär, Gottfried Hänsel, Monika Schneid, Lisa Gottwald, Abgeordneter Ulrich Lange (Bild: Tommi Walter)

Weitere Bilder:

 

Ferienprogramm Wemding: Besuch des Johannes-Hof

Ferienprogramm 2017

Im Rahmen des Ferienprogramms machten sich vergangene Woche 25 Kinder unter Aufsicht von Ortsvorsitzenden Gottfried Hänsel, Fraktionssprecher Anton Eireiner und Geschäftsführer Thomas Walter auf den Weg nach Schweinspoint zum Johannes-Hof.
Hier erlebte die Gruppe hautnah den landwirtschaftlichen Betrieb, der zur Stiftungseinrichtung Sankt Johannes gehört. Dieser Betrieb wurde 2015 auch durch staatliche Mittel neu konzipiert und auf den heutigen Stand gebracht. Aktuell wird angestrebt, den Status Bio-Hof zu erwerben.

In sehr kurzweiligen und spannenden Erläuterungen zeigte die Landwirtschaftspädagogin Frau Vera Lachenmaier mit ihrem vierköpfigen Betreuungsteam in einem Rundgang die Abläufe auf dem Hof, sowie die Vielfältigkeit des landwirtschaftlichen Betriebs. Besonders beeindruckend ist hierbei, dass sehr viele Menschen mit Behinderung aus dem nahegelegenen Heim hier mitarbeiten oder therapeutische Maßnahmen durchlaufen können.

Mit großer Begeisterung konnten die Kinder die große Vielzahl an Nutztieren aus nächster Nähe betrachten und sogar streicheln. Neben den Schweinen, Rindern, Hühnern, Forellen und Bienen waren insbesondere die Esel, Pferde und Ponys das Highlight des Tages, da jedes Kind unter Anleitung sogar ein Pony striegeln durfte. Auch für das leibliche Wohl wurde mit Produkten aus den hofeigenen Gewächshäusern gesorgt.


Schwer beeindruckt und begeistert machte sich die Gruppe nach erlebnisreichen und interessanten Stunden auf dem Johannes-Hof wieder auf den  Heimweg.